Das Winterloch

In den letzten Tagen bin ich wieder eingebrochen, im Winterloch. Was soll man auch groß schreiben in den Tagen zwischen den Fressorgien zu Weihnachten, Erledigungen und Shopping und dem freiwilligen Schlafentzug an Silvester. Ging es euch eigentlich auch wieder so, dass ihr am 25. und 26. Dezember schon gegen Mittag total K.O. wart obwohl ihr in den vorangegangenen Tagen nur gegessen und geschlafen habt. Schön wars nicht oder. Wie auch immer, nicht nur ich bin ins Winterloch gestürzt auch die TV-Sender und Printmedien verschwinden bisweilen sehr tief darin. Auf einen sehr treffenden Artikel bin ich heute gestoßen der den Nagel auf den Kopf trifft und euch schon mal die Nachrichten der nächsten Tage voraussagt. Achtet mal drauf es stimmt wirklich.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Redakteur bei einem Boulevardmagazin, einer Tageszeitung oder einem beliebigen Formatradiosender.

Ja, das ist schon schlimm, aber jetzt kommt’s: Stellen Sie sich bitte weiter vor, Sie haben sich wieder mal zu spät um die Urlaubsplanung gekümmert und wissen jetzt schon, dass Sie im kommenden Jahr “zwischen den Jahren” arbeiten müssen – also in der extrem langweiligen Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, in der außer riesigen Naturkatastrophen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen eigentlich nie was passiert.

Damit Sie das Programm irgendwie gefüllt kriegen, gibt Ihnen das Dienstleistungsblog Coffee And TV schon jetzt eine kleine Liste mit Themen an die Hand, die Sie während der nächsten 361 Tage abarbeiten können:

  • Geschenke umtauschen: Schicken Sie einen Reporter in ein beliebiges Kaufhaus und lassen Sie ihn von Gutscheinen und Umtauschaktionen faseln. Wichtig: Klischeegemäß Socken, Krawatten, o.ä. erwähnen!
  • Abnehmen: Alle Menschen werden über Weihnachten dick. Warum weiß kein Mensch. Glauben einem aber eh alle unbesehen. Experten (Arzt, Ernährungswissenschaftlerin, Harry Wijnford) vor die Kamera zerren. Evtl. während einer der diversen Preisverleihungen schon mal Prominente nach Abspecktipps fragen (dabei dringend auf mögliche Schleichwerbung achten!!!!1).
  • Feuerwerk: Ist urst gefährlich. Schaufensterpuppen in die Luft sprengen, Feuerwehr oder Pyrotechniker interviewen. Wichtig: Vor osteuropäischen Produkten warnen (haben kein Prüfzeichen).
  • Vorsätze fürs neue Jahr: Prominente (Preisverleihung, s.o.) oder Straßenumfrage. Obskure Statistiken einbringen. Experte: Schwierig. Vielleicht Pete Doherty o.ä.
  • Das wird anders: Neue Münzen, Steuersätze, Gesetze, Verordnungen. Kann man einen Tag von leben. Straßenumfragen bei benachteiligten Minderheiten (Steuerzahler, Raucher, etc.) nicht vergessen!
  • Silvesterfeier: So feiert Promi XY oder Ihre Nachbarin. Zwecks Abwechslung auch an Exoten denken (s. Blanco, Roberto; Cordalis, Costa; Farrag, Nadja Abd El; Baffoe, Liz). Gut kombinierbar mit:
  • Rezepte: Kochen geht immer, besonders zu Silvester. Opener: Schnittbilder von Raclette, Fondue, Karpfen blau (s. Archiv).
  • Hausmittel gegen Kater: Prominente (s.o.), Straßenumfrage, Arzt, Apothekerin, etc. Wichtig: In der Anmoderation den Moderator von “meiner Oma” erzählen lassen.
  • Dinner For One: Läuft zum xy. Mal. Prominente erzählen oder nachspielen lassen, gut mit Quiz (Sitzordnung!!!1) kombinierbar. Auf alle Fälle darauf hinweisen, dass der Sketch in England “völlig unbekannt” ist (geht auch als Aufhänger, dann GB-Korrespondenten frühzeitig um eine alberne Straßenumfrage bitten).

Quelle: http://www.coffeeandtv.de/2008/12/31/as-every-year-2/

— Jaco

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Starstrukk

Wenn ihr euch diesen Song angehört habt, dann denkt ihr vermutlich, dass der Song total behindert ist und maximal das Video ganz nett ist, aaaaber wartet nur ab bis ihr heute Abend im Bett liegt und dann wird er euch verfolgen der Ohrwurm. Eigentlich kann man dazu gar nicht viel mehr sagen, Musik kann echt schlecht sein aber im Kopf behält man sie trotzdem. Viel Spaß.


— Jaco

Sneak Peek 2

Sunday Bloody Sunday

Feliz Navidad!

Das Felux Team wünscht euch frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage.

Hallucinations

Damit ihr dieses Jahr geschenketechnisch nicht leer ausgeht, weil ihr böse gewesen seid oder der Weihnachtsmann besoffen ist, haben Angels & Airwaves sich entschieden pünktlich zum Fest ihren neuen Song „Hallucinations“ zu verschenken.

Download


— Jaco

Nicht wundern warum der Weihnachtsmann nicht auftaucht

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
es kam aus der Kneipe und konnte kaum steh’n.
Auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen,
es hat das ganze Geld versoffen.
Es wankte hin zum Tannenwald
und hatte den Arsch voll Hannen Alt.
Gestern hab ich’s wieder getroffen,
und stellt Euch nur vor, es war schon wieder besoffen….
Ich blieb gleich stehen und sprach es an:
Sag, Christkind, wo ist der Weihnachtsmann?
Das Christkind sprach : Auf den brauchst du nicht zu hoffen,
der liegt im Wald und ist besoffen.
Gemeinsam gingen wir zum Weihnachtsmann,
mit glasigen Augen sah er uns an.
Er lallte: Tag lieber Bruder, Tag liebe Schwester,
leckt’s mich am Arsch, bald ist Silvester!!

Sneak Peek

Demnächst werden wir mal wieder ein neues T-Shirt releasen, hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das Motiv. Meine Zeichnung die Grundlage für das neue Design ist habe ich ja hier schon gepostet, dem Ein oder Anderen dürfte es also schon ein wenig bekannt vorkommen.

— Jaco

Das Jahr 2009 in Bildern

All jährlich fassen Zeitschriften, Fernsehsendungen oder Internetseiten das vorangegangene Jahr zusammen. Auf besonders beeindruckende Weise tut das jedes Jahr die „Denver Post“, indem sie nicht viel Tamtam bezüglich der jeweiligen Stories macht, sondern lediglich die bewegendsten Bilder des Jahres mit kurzen erklärenden Untertiteln veröffentlicht. Außerdem werden dort auch die Skandalgeschichten von A, B oder C Promis ausgelassen, die mich nun wirklich nicht interessieren, in anderen Jahresrückblicken aber dennoch oft auftauchen. Seit kurzem kann man jetzt auf der Internetseite der „Denver Post“ die ersten 3 von4 Teilen ansehen. Wie schon in den letzten Jahren kann man eigentlich nur feststellen, dass es zu viel sinnlosen Krieg auf der Welt gibt. Aber guckt euch am Besten mal selbst die starken Bilder an die 2009 entstanden sind. All jährlich fassen Zeitschriften, Fernsehsendungen oder Internetseiten das vorangegangene Jahr zusammen. Auf besonders beeindruckende Weise tut das jedes Jahr die „Denver Post“, indem sie nicht viel Tamtam bezüglich der jeweiligen Stories macht, sondern lediglich die bewegendsten Bilder des Jahres mit kurzen erklärenden Untertiteln veröffentlicht. Außerdem werden dort auch die Skandalgeschichten von A, B oder C Promis ausgelassen, die mich nun wirklich nicht interessieren, in anderen Jahresrückblicken aber dennoch oft auftauchen. Seit kurzem kann man jetzt auf der Internetseite der „Denver Post“ die ersten 3 von4 Teilen ansehen. Wie schon in den letzten Jahren kann man eigentlich nur feststellen, dass es zu viel sinnlosen Krieg auf der Welt gibt. Aber guckt euch am Besten mal selbst die starken Bilder an die 2009 entstanden sind.

Oppositionsproteste im Iran

Teil 1

Teil 2

Teil 3


— Jaco

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