Großstadtwahnsinn

Daniel Löblich, 2009

Jeder hastet durch steinerne Flure
auf der Suche nach unwichtigen Dingen.
Durch Sprachrohre hört man Werbung klingen.
Menschen sind eine ballastreiche Fuhre.

Sie sind wie Junkys nach Konsum
und krank vor Arbeit und Kummer.
Menschen werden vor Stress immer stummer.
Weiße Kittel sind richtungweisend und dumm.

Jeder lauert wie ein hungriges Raubtier.
Keiner spricht, jeder verdächtigt.
Paranoide Schizophrenie dazu ermächtigt.

Man ist umgeben von Irren.
Jeder lässt sich treiben im Rausch des Wahnsinns und der Not.
Ohne Besinnung ist letzte Rettung der Tod.

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