Auf den Spuren der Juden

In unserer gesamten Hauptstadt sind Eselsbrücken versteckt, die an den grausamen Holocaust erinnern sollen. So auch im Bayerischen Viertel, das vielen Usern vermutlich nicht bekannt sein wird. Das sich in Berlin-Schöneberg befindende Wohngebiet war zu Kriegszeiten das Zuhause vieler jüdischer Einwohner. Es hätte also kaum einen geeigneteren Platz für die Gedenkstätte „Orte des Erinnerns“ geben können. Der Deutsch-Leistungskurs (Klassenstufe 12) der Flatow-Oberschule hat sich auf den Weg gemacht, den geschichtsträchtigen Ort zu besichtigen. Ausgestattet mit akustischem wie visuellem Guide pilgerten die Jugendlichen durch die Straßen.Eine spannende Zeitreise.

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Kommen wir zum Denkmal selbst: Im ganzen Bayerischen Viertel wurden Schilder montiert, die zeigen, was Juden zu Zeiten des Antisemitismus untersagt war. Wer heute immer noch behauptet, es habe nie eine Rassenhetzjagd gegeben, sollte sich schnellstmöglich in die U6 setzen und die Gedenkstätte selbst begutachten.

Das Werner-Siemens-Realgymnasium im Bayerischen Viertel hatte seit ihrer Gründung im Jahre 1902 einen hohen Anteil jüdischer Schüler. Bereits im Jahr 1935 wurde die Schule geschlossen. Begründung: „Schülermangel“. (Lehrer, Schüler und Eltern der Georg-von-Glesche-Schule; 13. 10. 1994)

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— stewie

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